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Diabetes & Hautpflege

 

Diabetiker müssen besonders auf die Pflege ihrer Haut und insbesondere ihrer Füße achten.

 

Zum einen neigen Diabetiker zu einer extrem trockenen Haut, die besondere Pflege braucht. 84% der Diabetiker in Deutschland haben – bedingt durch die diabetische Stoffwechsellage – Hautprobleme. Deshalb ist eine konsequente Hautpflege für Diabetiker unverzichtbar, um langfristige Hautschäden zu vermeiden. In der Apotheke sind Pflegeprodukte für extrem trockene Haut erhältlich, die optimal für die sensible Haut von Diabetikern entwickelt wurden.

 

Ganz besonders wichtig ist auch die Pflege der Füße von Diabetikern, da diese besonders anfällig für Folgeschäden des Diabetes sind (lesen Sie dazu auch die Information zum diabetischen Fuß). Menschen mit Diabetes sollten deshalb ihre Füße täglich auf Veränderungen und kleine Verletzungen kontrollieren, um größere Schäden zu vermeiden.

 

An dieser Stelle ein kleiner „Fahrplan“ zur richtigen Fußpflege von Diabetikern

 

  • Kontrollieren Sie Ihre Füße täglich auf Blasen, Verletzungen und Druckstellen. Zur Begutachtung der Fußsohlen einfach einen Spiegel benutzen! Bei Auffälligkeiten konsultieren Sie Ihren Arzt oder Podologen
  • Laufen Sie niemals barfuß, um Verletzungen zu vermeiden
  • Achten Sie darauf, dass Ihre Schuhe gut sitzen, bequem und atmungsaktiv sind. Sie dürfen keine Druckstellen verursachen.
  • Auch die Strümpfe sollten bequem sitzen, keine Druckstellen verursachen und am Bein nicht einschneiden. Selbstredend sollten die Strümpfe täglich gewechselt werden.
  • Hühneraugen und Schwielen sollten nur von einem geschulten Fußpfleger behandelt werden
  • Bei kalten Füßen verzichten Sie auf heiße Fußbäder, Wärmflaschen oder Heizkissen; tragen Sie hautverträgliche Baumwollsocken!
  • Die Fußnägel bitte nur feilen und nicht mit der Nagelschere oder dem Nagelknipser kürzen, die Verletzungsgefahr ist hierbei zu groß.
  • Hornhaut nicht mit der Rasierklinge, Hobel oder Schere entfernen, verwenden Sie einen Bimsstein oder noch besser: von einem geschulten Fußpfleger behandeln lassen.
  • Die Haut an den Füßen von Diabetikern ist oftmals sehr trocken. Doch benutzen Sie keine fettreichen Cremes zur Pflege. Der Fettfilm stört die Hautatmung und den nötigen Wärmeaustausch. Benutzen Sie eine Pflege, die der Haut genügend Feuchtigkeit spendet. In der Apotheke erhalten Sie spezielle Pflegeprodukte für diabetische Füße, die mit Harnstoff arbeiten. Der Harnstoff gibt der Haut durch seine feuchtigkeitsspendende Eigenschaften wieder Elastizität und Geschmeidigkeit.

 

Diabetes: Ein Tattoo darf sein


Sind die Blutzuckerwerte okay, ist gegen den Hautschmuck nichts zu sagen

 

Diabetiker haben ein erhöhtes Risiko, dass sich Wunden infizieren oder verzögert heilen, besonders bei schlechten Zuckerwerten und gestörter Durchblutung. Dürfen sich Zuckerkranke deshalb keine Tattoos oder Piercings stechen lassen? Bei gut eingestelltem Diabetes spreche nichts dagegen, erklärt Dr. med. Young Hee Lee-Barkey vom Herz- und Diabeteszentrum  NRW, Bad Oeynhausen, im Apothekenmagazin "Diabetiker Ratgeber".

 

Ein Diabetiker solle aber besonders auf ein professionelles Studio Wert legen, in dem Hygiene wichtig genommen wird. "Achten Sie darauf, dass der Piercer oder Tätowierer Einweghandschuhe und Mundschutz trägt und steriles Material verwendet", mahnt die Ärztin.  Es sei wichtig, dass im Studio weder gegessen noch geraucht werde, und für die

ersten Tage rät sie: "Reinigen Sie das frische Tattoo oder Piercing täglich, um Komplikationen zur vermeiden."

 

Das Apothekenmagazin "Diabetiker Ratgeber" 1/2010 liegt in den meisten Apotheken aus und wird ohne Zuzahlung zur Gesundheitsberatung an Kunden abgegeben.

 

21.01.2010; Quelle: Pressemitteilung Wort und Bild Verlag

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