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Die Reiseapotheke - für Diabetiker besonders wichtig!




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  Die Reiseapotheke – für Diabetiker besonders wichtig!

 

Früher war Diabetes für viele Menschen ein Grund, gar nicht auf Reisen zu gehen. Doch das ist wirklich nicht nötig. Auch Diabetiker können überall hin reisen, wenn sie richtig vorbereitet sind. Diabetes-Germany.com zeigt Ihnen, worauf Diabetiker bei einer Reise achten sollten.

  • Grundsätzlich gilt: Sprechen Sie (rechtzeitig) vor Reisebeginn mit Ihrem behandelnden Arzt.

  • Informieren Sie sich bei Ihrer Krankenkasse über den Auslandsversicherungs-Schutz. Außerdem empfiehlt sich (auch für Nicht-Diabetiker) eine private Zusatzversicherung für das Ausland, die Sie bei Ihrer Bank, Sparkasse oder Ihrem Versicherungsberater günstig abschließen können (ein Preisvergleich lohnt sich).

  • Besorgen Sie sich zum Beispiel beim Deutschen Diabetikerbund einen internationalen Diabetiker-Ausweis. Dieser ist mehrsprachig und hilft nicht nur bei dringenden Notfällen dem behandelnden Arzt, sondern auch Ihnen beim Zoll, damit Sie die zwingende Notwendigkeit der Mitnahme von Spritzen etc. erklären können.

  • Auf www.diabetes-germany.com finden Sie in der Service-Box eine Bestätigung für reisende Diabetiker, die Sie von Ihrem Arzt ausfüllen und stempeln lassen können. Sie hilft Ihnen bei Flugreisen, um zu begründen, warum Sie Spritzen im Handgepäck mit sich führen müssen.

  • Bei Buchung einer Flugreise: Geben Sie gleich bei der Buchung Ihre Diabetes-Erkrankung bekannt, damit Sie auf dem Flug eine diabetikergerechte Mahlzeit erhalten.

  • Beachten Sie bei Flugreisen eine eventuelle Zeitverschiebung. Reden Sie hierüber unbedingt mit Ihrem behandelnden Arzt, damit Sie die Insulinbehandlung gemeinsam planen können.

  • Machen Sie sich vor Urlaubs-Antritt eine Checkliste, was Sie unbedingt mitnehmen müssen:

  • Insulinpatronen (doppelte Menge)

  • Nadeln

  • Blutzuckermessgerät

  • Teststreifen, Lanzetten (doppelte Menge)

  • Blutzucker-Tagebuch

  • Internationaler Diabetiker-Ausweis

  • BE-Austausch-Tabelle

  • ggf. Glukagon (bei Typ 1-Diabetes)

  • Azetonteststreifen (bei Typ 1-Diabetes)

  • Bestätigung vom Arzt, dass Sie die mitgeführten Gegenstände zur Behandlung Ihres Diabetes benötigen (Bestätigung können Sie in der Service-Box herunterladen)

  • Schnelle BE’s im Falle einer Unterzuckerung (Traubenzucker)

  • etc…

Hotels in Deutschland und Österreich, die sich speziell auf Gäste mit Diabetes eingerichtet haben, finden Sie hier.

 


 

Auch für Nicht-Diabetiker empfiehlt sich die Reiseapotheke!


Nicht nur Medikamente etc. bei Diabetes sind bei einer Urlaubsreise von großer Wichtigkeit. Denn in fremden Ländern herrschen andere klimatische Bedingungen, es gibt anderes Essen und die Hygienestandards unterscheiden sich teilweise extrem von den unseren.


Wir empfehlen Ihnen, sich bei der Zusammenstellung Ihrer Reiseapotheke von einem Arzt oder Apotheker beraten zu lassen.


Nachfolgend einige Ideen und Beispiele, um einen unbeschwerten Urlaub verbringen zu können:

 

  • Falls Sie ins Ausland reisen, denken Sie daran, dass Heilmittel dort anders heißen könnten oder in derjenigen Form, die Sie brauchen, nicht erhältlich sind.

  • Für Reisen in Länder mit einem weniger gut organisierten Gesundheitswesen empfiehlt es sich, einen persönlichen Vorrat an Heilmitteln mitzunehmen. Falls Sie in einer Gruppe reisen, erkundigen Sie sich beim Reiseleiter, ob er mit einer Reiseapotheke ausgerüstet ist.

  • Nehmen Sie genügend Medikamente mit, die Sie regelmäßig einnehmen müssen, vor allem rezeptpflichtige. Sie ersparen sich damit viele Umtriebe und Kosten.

  • Klären Sie ab, ob am Reiseziel Medikamente für Notfälle erhältlich sind oder ob Sie einen ausreichenden Vorrat mitnehmen müssen.

  • Nehmen Sie alle Medikamente in der Originalverpackung inklusive Beipackzettel mit.

  • Medikamente gegen Magenverstimmung, Schmerzen, Übelkeit, Erbrechen, Durchfall, Fieber gehören zur Grundausstattung

  • Ebenso für die Sonnenanbeter: Sonnenschutz mit hohem Lichtschutzfaktor, Augentropfen gegen Bindehautreizung, Wund- und Brandsalbe sowie Insektenschutz

  • Wunddesinfektionsmittel, Verbandszeug und Pflaster

  • Kontrollieren Sie nach der Reise die Medikamente, bevor Sie diese wieder in die Hausapotheke integrieren oder zur Entsorgung bringen.



Ihr Redaktionsteam von diabetes-germany.com wünscht Ihnen viel Spaß im Urlaub!


 



An dieser Stelle möchten wir Ihnen auch einige ausgewählte Reiseziele vorstellen, die Redakteure und Leser von diabetes-germany.com besucht haben und empfehlenswert finden.



Die Kanalinseln – ein Paradies zwischen Frankreich und England


Naturparks, Traumstrände, französisches savoir-vivre, britische Eleganz, geschichtsträchtige Bauten, liebevoll gestaltete Garten- und Parkanlagen, Steueroasen und vieles vieles mehr, das bieten die „Channel Islands“.


Die Kanalinseln sind nur 15 km von Frankreich entfernt, 90 km sind es bis zum englischen Festland. Das insgesamt etwa 200 km2 große Inselreich besteht aus den Inseln Jersey (116 km2), Guernsey (65 km2), Alderney (11 km2), Sark (5,5 km2), Herm (2 km2) und zahlreichen kleinen Inseln.



Die Kanalinseln sind zwar seit dem Mittelalter in königlichem Besitz, wurden aber nie Teil des Vereinigten Königreichs. Es gibt eigene Münzen (die jedoch den gleichen Wert darstellen wie das britische Pfund) und eine eigene Steuergesetzgebung. Und genau diese mach die Kanalinseln für viele Großverdiener interessant.


Aber an dieser Stelle möchten wir uns auf die Kanalinseln als touristisches Reiseziel konzentrieren. Denn da haben die Kanalinseln eine Menge und vor allem für jeden Geschmack etwas zu bieten.


Unsere Redakteurin Sandra Rose verbrachte ihren Urlaub auf Guernsey und kam begeistert zurück. Hier ihr ganz persönlicher Reisebericht:


„Die Anreise nach Guernsey sollte günstig werden, denn Hotels auf dem Eiland kosten einiges. Also suchten wir uns einen Billig-Flug nach London aus, der uns tatsächlich für wenige Euro von Karlsruhe/Baden nach London Stansted brachte (http://www.ryanair.com/). Von dort ging es weiter nach Guernsey mit der Aurigny Air, die die Kanalinseln von England aus anfliegt (http://www.aurigny.com/). Nicht ganz so günstig wie bei Ryanair, doch bei frühzeitiger Buchung kann man hier auch zu vernünftigen Preisen buchen.


Am Flughafen von Guernsey machten wir uns sofort den Umstand zunutze, dass das Autofahren kaum irgendwo in Europa günstiger ist als auf Guernsey und mieteten uns bei Avis (http://www.avisgsy.com/) einen netten kleinen Ford Fiesta, um damit zu unserem Hotel zu fahren.


Der Links-Verkehr ist natürlich gewöhnungsbedürftig, dafür bekommt der an Rechtverkehr gewöhnte Automieter freundlicherweise ein riesengroßes Schild aufs Auto, damit die Einheimischen gleich mit allem rechnen.


Los ging es quer über die Insel nach Cobo Bay, wo wir im Cobo Bay Hotel (http://www.cobobayhotel.com/) ein wunderschönes Zimmer mit Meerblick und dem Strand direkt vor der Haustür hatten. Wie bereits erwähnt, sind gute Hotels auf Guernsey nicht günstig, doch bei den Hotels sollte man auf Guernsey nicht zu sehr sparen. Unsere Investition lohnte sich auf jeden Fall!


Schon bei der ersten Fahrt zum Hotel verliebten wir uns in die Insel. Die kleinen Häuschen mit liebevoll angelegten Gärten, die weitläufigen Parks und die teilweise unberührte Natur schlugen uns direkt in ihren Bann.


Als extrem störend empfanden wir lediglich die überaus hässlichen Betonbauten, die rund um die Insel an der Küste aufragten und das liebliche Bild der Insel zerstörten. Die Spuren der deutschen Besatzung während des zweiten Weltkriegs. Ganze 484.000 m3 Stahlbeton verbauten die Deutschen, um sich auf den Kanalinseln wie auf Festungen zu veschanzen.


Die meisten dieser so gar nicht zur Landschaft passenden Bauwerke wurden zu Gedenkstätten umfunktioniert, von denen wir auch einige besuchten. Hierbei bemerkten wir einen entscheidenden Unterschied zwischen Guernsey und dem englischen Festland: Auch nachdem sich herausstellte, dass wir Deutsche sind, wurden wir sehr freundlich empfangen.


Besonders beeindruckend war für uns der Besuch des „German Underground Hospital“. Zwischen 1940 und 1945 mussten Zwangsarbeiter verschiedenster Nationalitäten für die Deutschen einen zwei Kilometer langen Stollen in die Erde und Felsen graben. Später wurde der Stollen als Krankenhaus für deutsche verwundete Wehrmachtssoldaten genutzt.


Heute ist das deutsche Untergrundhospital ein schauriges Mahnmal der damaligen Zeit. Wenn man durch die dunklen, kalten und feuchten Gänge geht, kann man sich kaum vorstellen, dass ein Verwundeter hier wieder gesund gepflegt werden konnte. Genauso wenig kann man erahnen, unter welchen Bedingungen die Zwangsarbeiter diesen riesigen Stollen graben mussten. Kinder zahlen hier 1 Pfund Eintritt, Erwachsene 3,50 Pfund.


Eine weitaus schönere Sehenswürdigkeit, die auf jeden Fall einen Besuch wert ist, ist die „Little Chapel“. Die kleine Kapelle, kunst - und liebevoll gebaut, ist wohl die kleinste Kirche der Welt. Innen ist die Kapelle nur 5 Meter lang und 3 Meter breit, und wurde fast ganz allein von Bruder Déodat gebaut, der im März 1914 mit der Arbeit anfing. Er wollte eine verkleinerte Version der berühmten Grotte und Basilika von Lourdes in Frankreich schaffen.



Die kleine Kapelle ist wunderschön reich geschmückt mit Muscheln, Kieselsteinen und farbenfrohen Porzellanscherben, die mühselig in die Wände und Decken eingelegt wurden. Der Eintritt in die kleine Kapelle ist kostenlos, der Erhalt der Kapelle wird allerdings ausschließlich durch Spenden finanziert, an denen sich die Touristen in der Regel gerne beteiligen.


Die Little Chapel ist sicherlich eine der meistfotografierten Sehenswürdigkeiten auf Guernsey, dicht gefolgt von Castle Cornet in St Peter Port, der Hauptstadt der Insel.


Die Burg aus dem 13. Jahrhundert ist dem Hafen vorgelagert und vor allem bei auf- oder untergehender Sonne unglaublich eindrucksvoll. Das Gebäude wurde nicht nur militärisch, sondern auch als Gefängnis genutzt und beherbergt heute einige Museen, darunter das Museum zur Geschichte der Burg, das Seefahrts-Museum, das „Museum of the Royal Guernsey Militaria“ und das „201 Squadron Museum“, das sich der Guernsey-Staffel der Royal Air Force widmet.


Außerdem verbirgt sich hinter den hohen Mauern ein wunderschöner Kräutergarten, durch den im Sommer täglich Führungen angeboten werden. Als besonderes Highlight wird täglich um Punkt 12 Uhr mittags die „Noon Day Gun" (Mittagskanone) von Soldaten in Uniformen aus dem 19. Jahrhundert abgefeuert. Sollte man auf keinen Fall verpassen. Erwachsene Zahlen in Castle Cornet 6,50 Pfund Eintritt, Senioren 4,50 Pfund und Kinder kommen gratis hinein.



Falls Sie ein Mann sind, überspringen Sie einfach den nächsten Absatz. Falls Sie eine Frau sind, schauen Sie noch genauer hin:


Wir waren auch shoppen. Und das in großem Stil, denn auf Guernsey gibt es zahlreiche Ausflugsziele, die mit einer kleinen Shopping-Tour verbunden werden können. Fast an jeder Straßenecke kann man Hinweisschilder auf kleine Museen, Märkte oder Fabrikverkäufe von Kunsthandwerkstätten.


Ausflüge auf die Nachbarinseln sind ebenfalls ein absolutes MUSS! Für einen faulen Tag am Strand nahmen wir die Fähre von St Peter Port nach Herm, um uns den geradezu karibisch anmutenden Strand genauer anzuschauen. Da das Wetter aber „typisch englisch“ war, entschlossen wir uns, die Insel zu Fuß zu erkunden. Auch als Frau mit absoluter Wander-Abneigung genoss ich diesen Tag in vollen Zügen:


Auf Herm wohnen etwa 50 bis 60 Menschen, dementsprechend viel Natur ist hier auch zu sehen. Die Insel ist autofrei, aber auch klein genug, dass man kein Fahrrad braucht.


In wenigen Stunden hatten wir die Insel komplett umrundet, inklusive kleinen Pausen zum Aussicht genießen und Fotos machen. Vor allem der „Shell Beach“ hatte es uns angetan: Der Strand besteht nahezu komplett aus Muscheln, die hier vom Golfstrom angespült werden.


Im Nachhinein haben wir festgestellt, dass der Tag, hätten wir ihn ausschließlich auf unserer Strandmatte verbracht, verschenkt gewesen wäre, denn unser Spaziergang über die Insel brachte eine Vielzahl wunderschöner Eindrücke!


Mit dem Fahrrad erkundeten wir die Insel Sark, die berühmt für ihre Milch, die besonders reichhaltige Butter und ihre Steuervergünstigungen ist. Für 5 Pfund am Tag liehen wir uns Mountainbikes aus, mit denen wir bequem alle Enden der Insel erreichen konnten. Der erste Weg führte nach Little Sark, eine kleine, der Haupinsel vorgelagerte Insel, die lediglich durch einen schmalen Naturdamm mit Sark verbunden ist. Absolut sehenswert und beeindruckend.


Doch auch sonst kann auf der autofreien Insel allerhand entdeckt werden. Übrigens, wer es mit dem Fahrrad zu anstrengend findet, mietet sich einfach eine Kutsche und lässt sich die Sehenswürdigkeiten zeigen.


Zum Beispiel „La Seigneurie“, das Herrenhaus, das seit 1730 Amtssitz des Inseloberhauptes ist. Das Haus und die zugehörige Kapelle können zwar nicht besichtigt werden, dafür ist der Garten mit Labyrinth und traumhaft angelegten Blumenbeeten eine Besichtigung wert.


Die St Peters Church ist ebenfalls absolut sehenswert, denn hier haben die alten Familien der Insel (die so genannten Tenants) ihre Sitzplätze in den geschnitzten Kirchenbänken durch mit ihren Wappen bestickte Sitzkissen reserviert.


Das Gefängnis der Insel ist ein Kuriosum, denn es bietet Platz für ganze zwei Insassen. Es wird allerdings extrem selten genutzt…


Eine andere Sensation durften wir ebenfalls miterleben: Der Krankenwagen der Insel rückte aus. Da aber Sark bekanntermaßen autofrei ist und nur Traktoren zugelassen sind, muss zunächst ein Traktor zum Krankenwagen, der diesen dann zieht!


Auf Sark gibt es noch weit mehr Sehenswürdigkeiten (wir erinnern uns auch sehr gerne an die Schokoladenfabrik), doch das würde den Rahmen hier sicherlich sprengen.


Noch mehr gilt dies für Guernsey, unser Domizil, das trotz seiner doch recht geringen Größe von 65 Quadratkilometern Sehenswürdigkeiten für Wochen bietet. Die Altstadt von St Peter Port lädt zum stundenlangen Verweilen und einkaufen ein, es gibt zahlreiche Pubs, Restaurants und Clubs, die einen Besuch wert sind.



Für uns war es sicherlich nicht der letzte Besuch auf den Kanalinseln, denn wir möchten noch so vieles entdecken! Als letzten Tipp möchte ich noch auf den Weg geben, dass die Kanalinseln kein typisch deutsches Touristenziel sind. Deutsche Sprachkenntnisse sollte man dort also nicht erwarten!“

 


 

Kaprun - Zell am See

 

Sowohl als Wintersportort als auch für den sommerlichen Wanderurlaub bietet sich Kaprun im Herzen Österreichs an. Da ich dort aber hauptsächlich zum Skilaufen bin, möchte ich mich in meinem Reisebericht auf den Winter konzentrieren.

 

Gleich drei Skigebiete, die für jeden Geschmack und für jedes fahrerische Können optimale Bedingungen bieten, auf so engem Raum zusammen, das ist für mich perfekt.

Das Gletschergebiet Kitzsteinhorn (das leider durch einen tragischen Brand traurige Berühmtheit erlangte) mit 3.203 Metern ermöglicht es Ski-Fanatikern, das ganze (!) Jahr über Ski zu fahren, wobei der Winter doch eher die traditionelle Skifahr-Saison darstellt. Bei meinem letzten Besuch des Kitzsteinhorns Ostern 2007 fand ich optimale Pistenbedingungen vor. Sowohl für Anfänger als auch für Tiefschnee-Freunde wurden bestens präparierte (bzw. eben nicht präparierte) Pisten geboten.

 

Das Skigebiet Schmittenhöhe mit 2.000 Metern ist ebenfalls bis weit ins Frühjahr hinein relativ schneesicher, was man natürlich auch den Schneekanonen verdanken kann. Die Schmittenhöhe wird auch von der „Party-Generation“ besucht, doch auch hier finden sich optimal präparierte Pisten für alle Stufen des Könnens.

 

Ein echter Geheimtipp für alle, die es ruhiger mögen, ist das kleine, aber feine Skigebiet Maiskogel. Mit einer Höhe von lediglich 1.675 Metern und 68 Hektar Pisten natürlich für „Profis“ zu langweilig, ist es bei guten Schneeverhältnissen das ideale Skigebiet für Familien mit Kindern. Neben familienfreundlichen Preisen wurde hier sogar an separate Kinder-Toiletten gedacht!

 

Weder Kaprun noch Zell am See können sich mit den großen Après-Ski-Zentren Österreichs (wie z. B. Ischgl) vergleichen. Doch wer einen familiären Winterurlaub verbringen und auf keinen Fall auf Schneesicherheit verzichten möchte, ist hier goldrichtig.

 

Und wer preiswert wohnen möchte und keinen Wert auf Sauna, Hallenbad, etc. im Haus legt, sondern gemütlich in einem Appartement wohnt, ist bei der herzlichen Familie Reiter in Piesendorf (ca. 6 km nach Kaprun) bestens aufgehoben. Die Preise sind überaus günstig, die Wohnungen einfach, aber sehr sauber. Und die Familie Reiter liest ihren Gästen jeden Wunsch von den Augen ab!

 

Links:

http://www.kaprun.at/
http://www.zellamsee.at/
http://www.piesendorf.at/
http://www.kitzsteinhorn.at/
http://www.schmittenhoehe.at/
http://www.maiskogel.at/
www.reiter-bau.at/pension

 


 

Städtetour München

 

Viele Namen gibt es für die bayerische Hauptstadt. Die einen sprechen von der „Weltstadt mit Herz“ andere von der „nördlichsten Stadt Italiens“. Wie auch immer, für mich ist München immer wieder eine Reise wert.

 

Im Sommer 2007 war ich für 2 Wochen in München, um den Englischen Garten und diverse Biergärten zu erkunden. Ich war aber nicht nur faulenzen, nein ich unternahm auch Radtouren zu den umliegenden Seen. Mit einer Rad- und Wanderkarte machte ich mich morgens auf diverse Touren rund um München. Gerade diese sportlichen Aktivitäten waren ein Ausgleich für meine ansonsten recht faulen Urlaubstage.

 

Leider hatte ich in der Eile vor meiner Abreise mein Blutzuckermessgerät zu Hause liegen lassen. Nach einer kurzen Rücksprache an der Hotelrezeption machte ich mich auf den Weg zur nächsten Apotheke um die Ecke. Ein paar Euro aus der Urlaubskasse musste ich allerdings plündern, um mir ein neues (mittlerweile das Dritte) Blutzuckermessgerät zu kaufen. Wie auch immer, in Deutschland und vor allem in der Großstadt ist es für uns Diabetiker kein Problem, an die benötigten Utensilien zu kommen.

 

Diesmal bin ich in der kalten Jahreszeit nach München gekommen, um Kunst  und Kultur in meiner Lieblingsstadt zu erleben. Leider hatte ich zum Jahresende nur noch wenige Urlaubstage, um die Stadt zu genießen. Ich bezog am Abend wieder mein kleines Hotel in der Innenstadt, um in den nächsten Tagen in diversen Museen zu verweilen. Jedem, der sich für Naturwissenschaft und Technik interessiert, ist ein Besuch im „Deutschen Museum“ mehr als angeraten. Die Sammlungen des Deutschen Museums umfassen über 100.000 Objekte aus den Bereichen Naturwissenschaft und Technik. Mit seiner hohen Zahl an wertvollen Originalexponaten ist das Deutsche Museum eines der bedeutendsten naturwissenschaftlich-technischen Museen weltweit. Meine Zeitplanung (halber Tag) musste ich gleich über den Haufen werfen, denn auch am zweiten Tag meines Aufenthalts in München zog es mich nochmals ins Museum an der Museumsinsel.

 

Beim Kunstareal München verbrachte ich lediglich noch einen Tag, um die Alte Pinakothek, die Neue Pinakothek sowie zum Abschluss die Pinakothek der Moderne zu besuchen. Ich kann nur jedem empfehlen, der sich etwas für Kunst interessiert, diese drei Museen nacheinander anzusteuern und im Gegensatz zu mir etwas mehr Zeit dafür einzuplanen.

 

Da ich mittlerweile in München einige Menschen zu meinem Freundeskreis zählen kann, waren die Abende auch schnell verplant und zumeist feucht fröhlich. Hier zeigt sich, dass die Münchner nicht warten müssen, bis das Oktoberfest öffnet, um bei dem ein oder anderen Bier den Abend ausklingen zu lassen. Trotz Dezember war es in vielen Kneipen möglich, im Freien zu sitzen und dank eines Heizstrahlers bei angenehmen Temperaturen die Abende zu genießen.

 

Zwar hat sich gezeigt, dass ein verlängertes Wochenende bei weitem nicht reicht, um die Vielzahl der Museen in München zu besuchen, jedoch ist dies auch schön so. Denn damit habe ich nicht nur einen, sondern viele Gründe, um München wieder zu besuchen.

 


 

 

Slowenien und Kroatien – schroffe Berge, mediterrane Lebensfreude und glasklares Meer

 

Seit Jahren schon reisen wir mit Motorrädern um die Welt, so auch im Oktober diesen Jahres. Diese Mal sollte es jedoch nicht die große Tour sein, sondern ein gemütlicher Urlaub zum Abschluss einer ereignisreichen Motorradsaison. Wir suchten uns die schroffen Berge im Westen Sloweniens als Ziel aus, und als Kontrast dazu planten wir noch eine entspannte Woche an der kroatischen Mittelmeerküste.

 

alte Burg in den slowenischen BergenLos ging es bei strahlendem Wetter Anfang Oktober. Die Alpen waren noch schneefrei, und so kamen wir schnell durch Österreich, und der Grenzübergang nach Slowenien war ebenfalls völlig unproblematisch. Von Slowenien wussten wir vor unserer Abreise wenig. Das Land gehörte bis 1991 zum ehemaligen Jugoslawien, seit 2004 ist es EU-Mitglied, und Anfang 2007 löste der Euro den slowenischen Tolar ab. Vor Ort lernten wir dann schnell, dass dieses kleine Land jedoch eine Menge mehr ausmacht. Die schroffen Berge ragen steil und imposant in den Himmel, und in den Tälern winden sich gletscherblaue Flüsse.

 

Die Dörfer wirken ganz ähnlich wie in Norditalien, und auch die Küche erinnert sehr starkGassen in Trogir an das Nachbarland. Das Leben geht hier seinen gemächlichen Gang: man schlendert durch die Gassen, hält ein Schwätzchen, trifft sich zu einem Cappuccino auf dem Dorfplatz (mit durchschnittlich 80 Cent übrigens erfreulich erschwinglich), und Gäste werden überall mit unverfälschter Freundlichkeit aufgenommen. Slowenien gefiel uns richtig gut, und so bauten wir unseren Aufenthalt spontan noch ein paar Tage aus. Neben der Gastfreundschaft, dem erfreulich niedrigen Preisniveau und der atemberaubenden Landschaft kam für uns noch ein weiteres Plus hinzu: Slowenien ist ein Traum für Motorradfahrer. Die Straßen sind gut ausgebaut und winden sich spektakulär und vor allem kurvenreich über steile Pässe und durch tiefe Schluchten.

 

Neben der Strecke gibt es eine Menge zu entdecken. Alte Burgen, verwunschene Wälder, Wanderwege für jeden Geschmack und auch viel Geschichtsträchtiges lassen keine Langeweile aufkommen. Die Slowenier gehen erfreulich offen mit ihrer Vergangenheit um, man stößt immer wieder auf Gedenkstätten, die sowohl auf Schlachten im zweiten Weltkrieg hinweisen als auch auf die Umbruchzeit im Balkankrieg. Nach den ereignisreichen Tagesausflügen konnten wir uns abends immer mit leckerem italienischen Essen und dem guten Wein der Region belohnen. Übernachtet haben wir in privaten Pensionen, die es in fast jedem Dorf gibt. Zwar gibt es auch jede Menge Campingplätze, aber zu dieser Jahreszeit wird es in den Bergen nachts schon ziemlich kalt. Essen und Trinken ist in Slowenien sehr günstig, genau wie das Benzin, das nur 1 € pro Liter kostet. Beim Übernachten muss man allerdings tiefer in die Tasche greifen, 40 – 50 € für ein Doppelzimmer inklusive Frühstück sind keine Seltenheit.

 

Der Abschied aus Slowenien fiel uns fast ein bisschen schwer, doch wir wollten ja noch weiter nach Kroatien. Die abgelegene Strecke hierher durch die Berge des slowenisch-kroatischen Grenzgebiets war abenteuerlich, teilweise unasphaltiert, sehr einsam und landschaftlich traumhaft schön.

 

Hafen von TrogirDie kroatische Küste bietet dazu ein deutliches Kontrastprogramm, denn hier tummeln sich im Sommer die Touristen. Jetzt, im Oktober, waren jedoch viele Campingplätze und Pensionen bereits geschlossen, und so hatten wir ein bisschen Mühe, Übernachtungsplätze zu finden. Die wenigen geöffneten Campingplätze waren fest in deutscher Hand, und erfreulicherweise kommt man mit Deutsch ansonsten auch recht gut durchs Land. An der dalmatischen Küste fanden wir dann aber alles, was das Herz begehrt.

 

Das Meer war noch warm genug zum Baden, die Campingplätze schon recht leer, genau wie die Restaurants, die köstliche und fangfrische Fischgerichte für wenig Geld anbieten. In der Nähe der Stadt Trogir, ca. 25 km nordwestlich von Split, ließen wir uns dann gleich für eine ganze Woche nieder. Die Altstadt von Trogir gehört zum UNESCO Weltkulturerbe und ist vollständig erhalten. Ähnlich wie die weiter nördlich gelegene Stadt Primosten liegt der Kern von Trogir komplett auf einer vorgelagerten Insel, die nur durch eine Brücke mit dem Festland verbunden ist. Wir haben gleich mehrere Tage in den Gassen der beeindruckenden Stadt verbracht, denn auch hier kann man neben all den kulturellen Highlights vor allem auch die mediterrane Küche genießen, gepaart mit der tollen Gastfreundschaft der Kroaten. Wenn wir genug von Kirchen und Palästen hatten, haben wir es uns auf dem Campingplatz „Belvedere“ gemütlich gemacht, von dem aus Fischer bei der Arbeitwir nicht nur einen genialen Meerblick hatten, sondern auch einen kleinen Fußweg zu einer fast privaten Bucht. Das kroatische Meer ist glasklar und in dieser Gegend immer noch recht fischreich, und während wir am Strand in der Sonne lagen, konnten wir sogar einem Fischer in seinem kleinen Boot bei der Arbeit zugucken.

 

Die drei Wochen in Slowenien und Kroatien sind für uns viel zu schnell zu Ende gegangen. Im Oktober sind die Touristenmassen des Sommers verschwunden, doch die Temperaturen sind noch angenehm (meist zwischen 20 und 25 Grad) und das Meer ist noch warm genug zum Schwimmen und Schnorcheln. Wir sind überall auf unserer Tour mehr als freundlich empfangen worden, wahrscheinlich sogar freundlicher als in der Hochsaison. Wer keine besonderen Ansprüche an die Unterkunft hat, für den ist die Region gerade im Herbst ein lohnendes Ziel. Für uns war es das auf jeden Fall, Küche, Land und Leute haben uns wirklich begeistert. Schon jetzt steht fest, dass wir wiederkommen werden!

 

 


 

Traumhotel in der Türkei - perfekt für Pauschalurlauber!

 

In den Herbstferien machte meine Familie nochmals einen Ausflug in die Sonne, und wo kann man mit zwei Kindern hin, wenn der Urlaub bezahlbar sein soll? – Natürlich in die Türkei.

 

Meine Frau sowie meine beiden Kinder (2 und 9 Jahre alt) und ich stiegen also am 28. Oktober in den Flieger der XL Germany Fluggesellschaft, die uns gut nach Antalya brachte. Andere Fluggäste beschwerten sich hier zwar über sehr enge Sitzreihen, doch wir hatten über das Reisebüro gebucht und über Öger Tours gleich die erste Sitzreihe für unsere Familie reserviert, so dass wir sowohl beim Hin- als auch beim Rückflug genügend Platz hatten.

 

In Antalya angekommen ging es direkt weiter nach Side Kumköy in das Hotel unserer Träume, das Turquoise Resorthotel & Spa, das uns schon auf den ersten Blick verzauberte. Ein unglaublich netter Empfang und ein toller Service erwarteten uns und vor allem hatten wir das Glück, in der letzten Woche der Saison dort zu sein. Das hieß für uns vor allem, dass wir auch morgens um 10 Uhr noch freie Platzwahl an Pool und Strand hatten und dass wir immer die Aufmerksamkeit gleich mehrerer Kellner für uns hatten. Perfekt!

 

Unser Zimmer war sehr geräumig, sauber und freundlich eingerichtet. Die Minibar wurde jeden Tag aufgefüllt (welch ein Luxus bei einem All Inclusive-Urlaub!) und auch die Handtücher wurden täglich gewechselt.

 

Zugenommen haben wir in diesem Urlaub kräftig, denn das Essen war phantastisch. Das Frühstück bestach durch eine große Auswahl frischer Speisen, und vor allem die Sesam-Hörnchen hatten es uns angetan, die direkt am Buffet frisch im Holzofen gebacken wurden.

 

Auch das Mittagessen im Garten ließ keine Wünsche offen. Salate in großer Auswahl, reichlich Hauptspeisen und natürlich die traditionellen türkischen Desserts ließen alle guten Vorsätze vergessen.

 

Und abends legten die netten und zuvorkommenden Angestellten des Hotels noch mehrere Schippen drauf und brachten unsere Mägen an die Kapazitätsgrenzen. Alles frisch zubereitet und einfach lecker!

 

Gut, dass All Inclusive im Turquoise auch reichlich Getränke bedeutet. Unser Junior hätte uns mit Orangensaft arm getrunken und wir brauchten nach dem vielen Essen durchaus den einen oder anderen Raki.

 

Auch wenn die türkische Küche eher für fettreiche (Nach-) Speisen bekannt ist, war auch für Diabetiker bei jeder Mahlzeit bestens gesorgt. Bei allen Mahlzeiten wurden mehrere diätische Speisen angeboten, die wirklich sehr lecker waren.

 

Unser Großer wurde von der Kinderanimation bestens unterhalten, egal ob Wasserball, Fußball oder Bananaboat fahren, er war immer unterwegs. Und im Kids-Club konnten wir mit der Kleinen basteln und spielen, perfekt. Die Erwachsenen-Animation haben wir nicht in Anspruch genommen, von dieser kann ich also an dieser Stelle nichts berichten.

 

Zu erwähnen ist noch der wunderschöne Wellness-Bereich des Hotels, den meine Frau besucht hat. Das türkische Bad (Hamam) war Luxus pur und auch die Massagen (die dank des späten Reisetermins kräftig verbilligt waren) begeisterten meine Frau.

 

Wir haben diese Woche im Turquoise absolut genossen und haben das Hotel deshalb auch erst bei der Rückfahrt zum Flughafen wieder verlassen. Das Meer war wunderbar sauber, der Strand war gepflegt (wenn auch leider etwas kieselig am Wasserrand), der Pool riesig und auf den Rutschen hatte besonders mein Sohn viel Spaß.

 

Alles in allem war es ein perfekter Urlaub, den wir in dieser Form auf jeden Fall wiederholen werden! Leider ging es am 4. November schon wieder zurück ins kalte Deutschland, aber die gute Laune (und unsere Bräune) haben wir auch noch eine Weile beibehalten!

 

 


 

Wildschönau in Tirol

 

Zu Gast bei Freunden, das schreiben die Wirtsleute Uschi und Rainer Silberberger ganz groß auf ihre Fahnen. Ich gehe sogar noch weiter, denn ich fühle mich immer wie ein lange vermisstes Familienmitglied, wenn ich zu den beiden ins Landhaus Marchfeld in Oberau in der schönen Wildschönau fahre.

 

Das Hochtal Wildschönau besticht vor allem dadurch, dass hier nicht so ein Rummel wie in einigen anderen Tiroler Touristengebieten stattfindet. Hier kann man gemütlich oder ambitioniert wandern, in einem kleinen, aber sehr feinen Skigebiet mit dem drolligen Namen Schatzberg die toll gepflegten 70 km Skipisten herunterwedeln, sich mit dem Bummelzug durch das Hochtal mitten in den Kitzbüheler Alpen chauffieren lassen, eine Pferdeschlittenfahrt durch die verschneite Landschaft machen und vieles vieles mehr.

 

Das Landhaus Marchfeld ist ein relativ kleines, familiengeführtes und einfach wunderschönes 4 Sterne-Hotel mit sechs Doppelzimmern und zwei Ferienwohnungen. Einfach unglaublich ist der Wellness-Bereich, denn bei einem solch kleinen Hotel erwartet man den dort gebotenen Luxus nicht wirklich!

 

Tiroler Schwitzstube, Dampf- und Kräuterbadl, Eisbrunnen mit Gletschereis, wohltuende Erlebnisdusche und Solarium, das alles liebevoll und großzügig eingerichtet, einfach perfekt.

Auch die Zimmer laden zum Entspannen ein, urgemütlich und hochwertig im Tiroler Stil eingerichtet, fehlt es hier an Nichts. Und sollte wider Erwarten doch einmal etwas fehlen, sind Uschi und Rainer sofort da, um ihren Gästen jeden Wunsch von den Augen abzulesen.

 

Das Marchfeld liegt etwas außerhalb von Oberau (mit dem Auto etwa 3, zu Fuß etwa 20 Minuten) im Ortsteil Roggenboden. Der Vorteil: Hier kann man in absoluter Ruhe Erholung finden! Trotzdem kann man im Roggenboden lecker Eis essen oder einen Melange trinken, denn "Jackys Milchbar" ist nicht einmal 100 Meter entfernt. Und ein echter Geheimtipp für alle, die gerne ein Tiroler G’röstl (Bratkartoffeln mit Speck und Spiegelei) essen, ist das Restaurant im Hotel Talhof, das ebenfalls nur wenige Meter entfernt ist. Hier kocht die Chefin selbst!

 

Und wenn wir gerade beim kulinarischen Genuss sind: Das Frühstück im Marchfeld ist ein Gedicht, denn hier bleibt kein Wunsch offen. Vom Chef persönlich werden hier die Eier gebraten oder gekocht, und auch sonst ist die Auswahl hier riesengroß. Als Diabetiker finde ich immer mehrere Marmeladesorten, zahlreiche Müslivarianten und auch reichlich frisches Obst, so dass ich gut gestärkt in den Tag starten kann.

 

Auch ungewöhnliche Wünsche werden im Marchfeld immer gerne und mit einem Lächeln umgesetzt: Eine Fackelwanderung mit dem Hotelchef? Kein Problem! Schnell mal ins Dorf gefahren werden? Gerne!

 

Bei Silberbergers fühlt man sich einfach zu Hause und willkommen. Und das macht süchtig. Wer einmal hier war, möchte immer wieder kommen, denn es ist einfach schön im Marchfeld! Mein persönlicher Tipp ist allerdings: Buchen Sie rechtzeitig. Denn ein mit so viel Liebe geführtes kleines Hotel ist fast immer ausgebucht!

 

Link-Tipp: www.meine-ferien.at

 

 


 

Monaco – Die Stadt der Reichen und Schönen

 

Ein lang gehegter Wunsch von mir war für mich schon seit meiner Jugend einmal in das Leben der Reichen und Schönen einzutauchen. Was lag da näher als einmal in das Fürstentum Monaco zu reisen. Hier sind die Reichen und Schönen unter sich. Monaco ist vor allem bei den Reichen der Welt als Wohnsitz begehrt, da weder Einkommen- noch Erbschaftstuer erhoben wird.

 

Nachdem ich übers Internet mein Flugticket Richtung Nizza gebucht hatte stand bei mir das Packen der Koffer auf dem Programm. Mittwochs gebucht und bereits am Freitag war Abflug am Flughafen Stuttgart.
 
Mein Diabetes erforderte keinen großen zusätzlichen Aufwand. Einen internationalen Diabetesausweis hatte ich bereits. Das Insulin und sämtliche Teststreifen, in doppelter Menge für die kommende Woche, waren schnell organisiert. Zwei funktionierende Testgeräte habe ich mir bereit gelegt und wurden erst am Freitag eingepackt. Ich packte zunächst den Koffer um anschließend einige wichtige Dinge wie mein Blutzuckermessgerät, Insulin oder Dextro direkt im Rucksack zu verpacken. So habe ich sichergestellt dass selbst nachdem ich mein Gepäck (Koffer) aufgegeben habe immer noch die notwendigsten Dinge für den Fall der Fälle bei mir habe.

 

Pünktlich um 9:05 Uhr startete die Maschine in Stuttgart um bereits 55 Minuten später in München zu landen. Von hier aus ging es um 10:45 Uhr mit einer anderen Maschine weiter nach Nizza. Der Zwischenstopp ist zwar etwas ärgerlich, jedoch war es mit dieser Reiseroute möglich einige Euro zu sparen. Und so lange ich (noch) nicht im Kreis der Reichen und Schönen angekommen bin muss ich mich für die günstige Variante entscheiden.
 
Bei strahlendem Sonnenschein flog der Pilot kurz vor dem Landeanflug einen Halbkreis den Flughafen Nizza anzusteuern. Unter uns war strahlend blaues Wasser als sich auf der linken Seite des Flugzeuges die ersten Häuser zeigten und wir wenig später wieder festen Boden unter den Füssen hatten.

 

Nun war ich also an der Cote d’Azur angekommen und mich trennten nur noch 15 Kilometer vom Monaco. Nachdem ich mir den Koffer geschnappt hatte gab es für mich vier Möglichkeiten um nach Monaco zu kommen. Mit dem Taxi, dem Helikopter, Zug oder mit dem Bus.

 

Mit Heli Air Monaco kann ich für 70 Euro in Monaco einfliegen, welche ein Gedanke. Ich fragte am Taxistand nach und erfuhr dass die Fahrt bis zum Hotel bei etwa 70 Euro liegen wird. Der Bus hätte keine 2 Euro gekostet jedoch entschied ich mich für die Helikopter-Variante. Ich bestieg den Helikopter in den bereits zwei Damen auf den Abflug warteten. Nach nur sieben Minuten Flugzeit steuert der Pilot einen schroffen Felsen an und landet wenig später auf einer Betonpiste, einem Teil des 190 Hektar großen monegassischen Territoriums. Diese sieben Minuten hatten es aber in sich. Unter uns das strahlend blaue Meer, an der Küste prächtige Villen und unzählige Boote die sich auf dem Wasser tummelten. Allein dieser Anblick lies mein Herz höher schlagen und ich freute mich um so mehr den Kurztrip gebucht zu haben.

 

Ja, es ist wahr:  Monaco mit seine knapp 2 km² ist nicht mal halb so groß wie der Londoner Hyde Park. Nach dem Vatikanstaat ist Monaco der zweitkleinste Staat der Welt.  Zwar handelt es sich bei Monaco um den zweitkleinsten Staat der Welt, jedoch belegt das Land bei der Einwohnerdichte den Spitzenplatz denn 17.000 Einwohner je km² sind unschlagbar.

 

Mit meinem Koffer machte ich mich auf die Suche nach meinem Hotel. Im Zentrum von Monaco am Place du Casino angekommen bestaunte ich zunächst das berühmte Casino Monte Carlo und direkt gegenüber das imposante Hotel de Paris. Ich nahm mir die Zeit mich direkt am Place du Casino in das Cafe zu setzten und mir bei einer Tasse Cafe den Stadtplan etwas genauer anzusehen.

 

Ich markierte mir mein Hotel, den Jachthafen, die Altstadt Monaco Ville und den Fürstenpalast. Dabei stellte ich immer mehr fest wie klein doch alles hier ist. Beim Anblick dieses kleinen Fleckchens Erde wurde mir auch klar weshalb das Fürstentum immer wieder „Landgewinnung“ betreibt. Obwohl nur 4 km Küstenlänge vorhanden sind konnte in den letzten Jahrzehnten das Staatsgebiet um 40 ha auf 197 ha (knapp 2 km²) vergrößert werden.

 

Im Juli 2006 hat der Fürst eine neuerliche Landgewinnung im Bereich vor dem Kasino und dem Forum Grimaldi angekündigt. Im neuen Stadtteil „Le Portier“ sollen auf einer Fläche von 27,5 ha Luxuswohnungen, Sozialwohnungen, Einkaufszentren, Parkhäuser, Büros, öffentliche Einrichtungen und ein Museum zur Geschichte Monacos entstehen. Die ersten Häuser sollen 2014 bezugsfertig sein.

 

In den nächsten Tagen sollte ich auch feststellen dass an fast jeder Ecke gebaut wird. Doch zunächst war mein Ziel das Hotel zu finden um anschließend zu meinem ersten Rundgang zu starten.

 

Auf die Frage wie ich am einfachsten mein Hotel erreichen kann antwortete mir die junge Dame die mir den Cafe brachte ich sollte den Bus nehmen der fährt direkt am Hotel vorbei. Gesagt getan, für etwas mehr als einem Euro kann man die Buslinien in Monaco nutzen. Zwar war die Fahrtstrecke nicht allzu lang, jedoch quälte sich der Bus recht langsam durch das Verkehrschaos der Stadt. Mir war das sehr recht denn so konnte ich mir gleich ein Bild von der Stadt machen.

 

Am Hotel Monte Carlo Beach angekommen änderte sich für mich das Bild von der durch Baulärm und dem Verkehrschaos zunächst geprägten Stadt schlagartig. Das Hotel, direkt am Wasser gelegen, war wunderschön und ich freute mich schon auf die nächsten Tage hier in Monaco. Neben dem direkt Zugang mit eigenem Strand zum Meer verfügte das Hotel über einen wunderschönen Pool.

 

Das Hotel wurde in den nächsten Tagen der Ort der Erholung und des Genießens in dieser umtriebigen Stadt. Am Abend besuchte ich das Casino Monte Carlo das ich bereits am Nachmittag mir von außen angesehen hatte. Leider war der Casinobesuch nicht von einem finanziellen Erfolg gekrönt, jedoch war es für mich ein Muss das Casino einmal von innen gesehen zu haben. Auch war es ein Erlebnis mit anzusehen wie einige Herren – ich denke es waren Russen – bündelweise Geld verspielten ohne auch nur mit der Wimper zu zucken.

 

In den folgenden Tagen besuchte ich die Altstadt - Monaco Ville – um in den kleinen Gassen das ein oder andere Souvenirgeschäft zu besuchen. Auch der Jachthafen ist ein Besuch wert. Hier liegen einige der schönsten Yachten von gutbetuchten Eigentümern vor Anker. Sehenswert sind ebenfalls der Fürstenpalast und die wunderschön angelegten Parks die sich überall in Monaco finden.

 

Erwähnenswert ist dass nicht nur der Bahnhof sondern fast die gesamten Gleisanlagen mittlerweile Unterirdisch verlegt wurden. Damit war es möglich die Gleisanlagen mit weiteren Hochhäusern zu bebauen. Für ein kleines Appartement von knapp 50 m² Wohnfläche liegen die Preise oftmals jenseits der 1 Million Euro Grenze.

 

Mit der Erkenntnis sich das nicht leisten zu können und einigen überaus interessanten Tagen vor Ort machte ich mich wieder auf die Heimreise.

 


 

Ein Verwöhnwochenende im Schwarzwald

 

Einmal im Jahr ziehen drei Freundinnen und ich los, um uns ein Wochenende nach Strich und Faden verwöhnen zu lassen. Ein Wellness-Wochenende im Schwarzwald lässt die Alltagssorgen vergessen und bringt uns vieren Zeit, völlig stressfrei miteinander zu reden, Spaß zu haben und die ein oder andere Wellness-Behandlung zu genießen.

 

Auf www.reisehummel.de buchen wir unsere Ausflüge, denn hier gibt es preislich unschlagbare Pauschalangebote. Zuletzt buchten wir ein solches Verwöhn-Wochenende im Wellnesshotel Park-Hill in Freudenstadt-Lossburg, wo wir drei wunderschöne Tage verbrachten.

 

Schon der Empfang am Freitagabend an der Rezeption durch die Hausherrin war sehr herzlich und wir fühlten uns durch und durch willkommen. Gleich ging es ab in die komfortablen und gemütlichen Zimmer, die keine Wünsche offen ließen. Schnell auspacken und dann in das Hotelrestaurant, wir hatten Halbpension gebucht und bekamen gleich unser erstes Abendessen.

 

Die Küche des Park-Hill ist phantastisch. Ein 4-Gänge-Menü erwartete uns und wir konnten zwischen verschiedenen Menüs wählen. Jeder Gang brachte noch eine Steigerung, kurzum, das Essen war supergut!

 

Danach gingen wir, ermüdet von der Fahrt und einer stressigen Woche, gleich in die Betten, um den Samstag gut ausgeschlafen starten zu können. Wir begannen, wie kann es anders sein, gleich wieder mit Essen, und zwar mit einem sensationellen Frühstücksbuffet. Hier war wirklich alles geboten: Verschiedene Cerealien, Marmeladen, Honigsorten, Wurst und Käse, Gebäck, Furchtsalat, frisches Obst, Joghurts und Quarkspeisen, verschiedenste Sorten Brötchen und Brot, kurzum: alles, was der passionierte Frühstücker braucht!

 

Nach einem schönen Morgenspaziergang begann dann auch schon unser Wellness-Programm: Sauna, Schwimmen, Massagen, rasend schnell war dieser schöne Tag schon wieder vorbei. Kein Wunder, hatten wir doch viel erlebt. Die tolle Panorama-Sauna im Dachgeschoss mit phantastischem Panorama-Blick über den Schwarzwald, einige Runden im Hallenbad des Hotels und natürlich unsere gebuchten Massagen, die professionell, freundlich und sehr wohltuend ausgeführt wurden.

 

Schon war der letzte Abend mit einem wiederum sehr guten 4 Gänge-Menü angebrochen, den wir bei einem guten Glas Wein und netten Gesprächen gemütlich ausklingen ließen.

 

Nach einer erholsamen Nacht in der absoluten Stille des idyllisch gelegenen Park-Hill ging es leider schon wieder ans Packen, noch einmal das herrliche Frühstückbuffet und wir verabschiedeten uns mit dem Versprechen, bald wieder einmal zu kommen und ein herrlich entspanntes Wochenende im Schwarzwald zu verbringen!


Die Erfüllung eines Traums: Ecuador / Galapagos

 

Nach einer Woche Arbeit (dienstlich) im Süden Ecuadors machten wir uns auf, um uns einen Traum zu erfüllen. Wir haben einen Flug auf die Galapagos-Inseln gebucht und haben dieses Archipel erkundet, teils auf eigene Faust und teils mit einem Führer.

 

Jede Insel ist einzigartig und unterscheidet sich von den anderen im Bewuchs und in der Tierwelt. Mit einem Kreuzfahrtschiff erkundeten wir die Inselwelt Galapagos. Manche Inseln sind erst im 19. Jahrhundert entstanden und sind daher noch kaum bewachsen bzw. von Tieren erobert. Hier gibt es wirklich alles: traumhafte Sandstrände, wilde Steilküsten, trockenes Innenland mit riesige Kakteen, Vulkankegel über und unter Wasser.


Und es gibt eine unglaubliche Tierwelt. Zu Beginn sahen wir in der Charles-Darwin-Research-Station wunderschöne Riesenschildkröten.

 

Sehenswert sind vor allem die Seelöwen. Die sind völlig unbeeindruckt, wenn Menschen neben oder auch einfach mal quer durch die in der Sonne liegende Herde von Seelöwen laufen.

 

Auch beim Schnorcheln unter Wasser zeigen die Seelöwen keine Berührungsängste. Zum Teil kommen die Tiere bis auf wenige Zentimeter vor die Tauchmaske, um dann Luft abzulassen und vor allem um auf sich aufmerksam zu machen. Dieses Spielchen kann oft stundenlang gehen.

 

Die Leguane erinnern zwar etwas an kleine Dinosaurier, sind aber ein echter Hingucker. Wenn sie sich auf dem Felsen in der Sonne wärmen, sind sie oftmals nicht zu erkennen, da sie sich der Umgebung sehr gut angepasst haben.

 

Zum Abschluss füge ich noch ein paar Bilder von der Vogelwelt ein und wünsche jedem Reisenden, dass er mal die Gelegenheit hat, die wunderschöne Tierwelt vor Ort zu sehen.

 

  

 

 

 

 

 

 

 

 

Am Flughafen in Quito wollte das Sicherheitspersonal noch meinen Diabetikerausweis, um mich mit meinen Stech- und Spritzutensilien durchzuwinken. Alles ging ruhig und freundlich ab und mit etwas mehr Spanisch hätte ich mich auch noch für die freundliche Behandlung bedanken können. Wir hatten einen Flug über Madrid gebucht, um von dort Richtung Frankfurt weiter zu fliegen. Leider ist es etwas umständlich, um die Inselwelt sehen zu können, aber es lohnt sich (Einen Direktflug von Deutschland aus gibt es leider nicht). Deshalb war die Reiserute: Galapagos - Quito – Madrid - Frankfurt .

 


 

 Rom sehen und sterben...

 

Schon das dritte Mal besuchte ich nun meine europäische Lieblings-Metropole. Und noch immer habe ich lange nicht alles gesehen, so dass ich einmal mehr fröhlich eine Münze in den berühmten "Fontana die trevi" (Trevi-Brunnen) geworfen habe mit dem Versprechen, bald wieder zu kommen!

 

Lebhafte Plätze, prunkvolle Kirchen, lauschige Parks, verwinkelte Gassen, viel befahrene Straßen, die "Ewige Stadt" bietet wirklich alles, was da Touristenherz begehrt. Und die leichte italienische Küche lädt immer wieder zu Besuchen in den zahlreichen Restaurants ein.

 

Wobei es zu meinen persönlichen Highlights in Rom gehört, mich in den kleinen Lebensmittel-Lädchen selbst zu versorgen und in einem der vielen Parks zu picknicken.

 

Rom ist eine einzige Ansammlung von Sehenswürdigkeiten. An jeder Straßenecke begegnet man steinernen Zeitzeugen aus dem ewigen römischen Reich, so dass ich hier nur meine persönlichen Highlights vorstellen möchte. Da wäre zum einen die wunderschöne Marienkirche "Santa Maria Maggiore" mit dem berühmten "Mund der Wahrheit". Der Sage nach kann man hier seine/n Liebsten nach seiner/ihrer Treue fragen, während sie/er eine Hand in den Mund dieses Steins hält. Wer dabei lügt, dem soll laut der Sage die Hand abgefressen werden. Eine lustige Anekdote, ich habe aber noch nie erlebt, dass hier jemand gelogen hat:-))

 

Die spanische Treppe, der Treffpunkt der jugendlichen Rom-Besucher und der zahlreichen Gigolos, ist wunderschön, aber leider auch völlig überlaufen. In den Abendstunden gibt es hier kein Durchkommen mehr.

 

Wer es ruhig und geschichtsträchtig mag, ist auf jeden Fall im Forum Romanum sehr gut aufgehoben. Wenn ich durch diese alten Steine wandere, fühle ich geradezu die jahrhunderte alte Geschichte. Besonders beeindruckt mich immer wieder der Tempel der Vestalinnen. Die Jungfrauen, die dort gewohnt hatten, weihten ihr Leben der Göttin Vesta und waren im alten Rom extrem angesehen.

 

Im Vatikan war ich lediglich bei meinem ersten Rom-Aufenthalt. Und dabei war ich tief beeindruckt vom unglaublichen Reichtum, den die katholische Kirche hier ausstellt. Als Protestant bin ich dem Papsttum gegenüber natürlich etwas kritischer eingestellt, aber einmal musste ich den Vatikan auch gesehen haben...

 

Die prunkvollen Bauten mit den zahlreichen Kunstgegenständen ließen mich einfach mit offenem Mund herumlaufen (stehen ist aufgrund des riesigen Besucherstroms leider kaum möglich).

 

Ein absolutes MUSS ist die Sixtinische Kapelle, die mit den unglaublichen Decken- und Wandgemälden und dabei besonders mit Michelangelos Werken beeindruckt. Wer kennt Michelangelos "Erschaffung Adams durch Gott" denn nicht?

 

Auch der Petersdom selbst, in dem der Papst auch zahlreiche Audienzen gewährt, ist unglaublich beeindruckend. Doch auch hier gilt des Öfteren: Wegen Überfüllung geschlossen! Gerade rund um die katholischen Feiertage versuche ich, Rom zu meiden. Denn dann ist in der Stadt so viel los, dass ich meinen Aufenthalt kaum genießen kann. Auch der Hochsommer ist nicht ideal, es ist dann einfach zu heiß.

 

Meine liebste Reisezeit in die italienische Hauptstadt ist der März, wenn die Temperaturen noch angenehm sind und die Stadt noch nicht von Horden an Touristen überfüllt ist. Dann lässt es sich in den zahlreichen Boutiquen auch herrlich shoppen, in der Frühlingssonne ein Espresso trinken und die vielen Sehenswürdigkeiten in Ruhe genießen.

 

Und in den Zeiten der Billigflieger ist die Reise inzwischen auch per Flugzeug günstig zu machen. Wer es mondän liebt, sucht sich ein schickes Hotel mit allen Annehmlichkeiten, persönlicher und (für mich) schöner sind aber kleine familiäre Pensionen, die es auch in der Innenstadt zu erschwinglichen Preisen gibt!

 


 

Sonne, Strand und Abschalten vom Alltag in Tunesien

 

Wir wollten eine Woche Sonne, Strand und abschalten vom Alltag. Nach einigem Suchen fanden wir in Tunesien das Hotel Caribian World das genau unseren Vorstellungen entsprach.

 

Dort angekommen konnten wir uns von der Schönheit der Anlage gleich überzeugen, die auch auf den zweiten Blick das hielt was versprochen war. Sehr weitläufig und sehr gepflegt. Unser Zimmer war schön, groß und mit einem Balkon nach hinten raus was Ruhe versprach und hielt. Sehr praktisch war auch dass dadurch die Sonne nur am Vormittag rein schien und somit die Temperatur ohne Klimaanlage auszuhalten war.

 

Das Essen war super lecker und sehr abwechslungsreich. Das Frühstück war mit allem versehen was man sich wüschen kann. Egal ob süß, deftig oder eher gesünder mit Müsli, an alles war gedacht. Das Mittag- und Abendessen gab es in Buffet Form, aber es wurde immer auch noch einiges frisch  (zum Zuschauen) zubereitet. Ob nun verschiedene Gemüsesorten, Salate,  alle erdenklichen Fleischsorten oder viele Variationen von Fisch immer war etwas dabei auf das man Lust hatte, bzw. die Lust darauf weckte. Beim Nachtisch gab es natürlich sehr viele Sorten der süßen tunesischen Spezialitäten und immer frisches Obst mit Joghurt oder Quark.

 

Auch wenn wir all inclusive gebucht hatten, der Tag bestand nicht nur aus Essen, obwohl dies möglich gewesen wäre. Es waren zwei wunderschöne und große Pools vorhanden, in denen wir nicht nur Abkühlung sondern sehr viel Spaß fanden. Einer war mit vier super Rutschen ausgestattet. Hier waren selbstverständlich alle kleinen und großen Kinder ständig zu finden. Es gab an beiden Pools auch genügend Liegen. Obwohl das Hotel voll war, fanden wir immer ein schönes Liegeplätzchen für uns.


Auch der schöne Sandstrand war nur ein paar Schritte entfernt, so dass dieser ebenfalls ohne große Anstrengung erreicht werden konnte. Das Wasser war wunderbar warm und natürlich unser Favorit.

 

Animation wurde ebenfalls wie man es ja kennt angeboten.  Da wir ohne Kinder dort waren, können wir über die Kinderanimation nichts sagen. Für die Erwachsenen ist eines sehr wichtig, man wurde nicht übertrieben aufdringlich zu irgendwelchen Spielen oder sportlichen Aktivitäten aufgefordert, aber alle üblichen Angebote waren vorhanden. Am Abend allerdings war das was die Animateure boten wirklich sehenswert. Es gab keinen Abend an dem wir uns das Programm entgehen ließen, entweder gab es eine akrobatische Show,  Sketche oder ähnliches aber immer war alles sehr gut vorbereitet.

 

Für die jüngeren oder jung gebliebenen konnte am späteren Abend selbstverständlich die im Hotel befindliche Disco noch genutzt werden. Hier kann man sagen, dass für jeden  Musikgeschmack etwas dabei war.

 

Zwar zum Schluss, aber nicht weniger lobenswert, kommt das Personal. Bereits nach dem ersten Tag war das Trinkgeld wirklich verdient, man kann ohne Bedenken sagen dass wir umsorgt wurden ohne dass es zu aufdringlich wurde.

 

Dieser Urlaub war eine tolle Erholung und ein Erlebnis an Gastfreundschaft.


 

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